Elevator Pitch – Anmache auf körpersprachlich

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Schon da?

Und ich hab erst ein Bruchteil meines Elevator Pitch (Nutzenversprechen oder auch Value Proposition), ans Ohr des unbekannten Menschen genagelt. Das Kongressgebäude ist blöd zum üben. Nur acht Stockwerke aber was soll´s (Ich bin hier und nicht in New York). Nach gefühlten 100 Mal hoch-runter, hoch-runter und aufkommender Übelkeit, beherrsche ich meinen Fahrstuhltext so Lala. Es wirkt so eloquent wie bei Barbara Schönebergers Autowerbung: Frech aber irgendwie aufgesagt und der Nutzen bleibt im Nebel.

Dafür glänze ich mit der Eloquenz der Bewegung.

Meine Tipps zur Körpersprache

  1. Schleiche dich von der Seite an dein Opfer heran. Nie von vorne, denn das wirkt zu konfrontativ (Unbekannter Mensch wechselt ins Treppenhaus).
  1. Stand-und Spielbein wäre zu empfehlen. Breiter als schulterbreit und das auch noch im stabilen Stand wirkt zu aggressiv (Unbekannter Mensch wechselt noch früher ins Treppenhaus).
  1. Dein Arm der sich auf der Seite des Unbekannten befindet, liegt locker am Körper und der andere sollte die Inhalte durch Gesten unterstützen. Motivation wird durch deine Gestikulation sichtbar und nicht durch deine stummen Hände (Unbekannte Mensch fängst sonst an zu gähnen).
  1. Dein Oberkörper wie auch dein Kopf sollten sich leicht zum Unbekannten hindrehen. Du sprichst ja nicht mit der Anzeigetafel (Unbekannter Mensch fühlt sich sonst nicht angesprochen).
  1. Ein Lächeln am Beginn kann nicht schaden. Es signalisiert Freundschaft und das Kriegsbeil bleibt begraben (Unbekannter Mensch fasst Vertrauen zu dir).

 

TSCHAKKA. Ziel erreicht! Du kannst wieder ausatmen.

Weitere Informationen unter: http://nadine-kmoth.de/koerperrhetorik/

By | 2017-04-20T15:46:21+00:00 Oktober 28th, 2015|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Elevator Pitch – Anmache auf körpersprachlich

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