Körpersprache des Mannes – Machtvoll, territorial und revierverliebt

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Der Mann jagt und das Weib sammelt. Soweit alles klar.

Wenn er sich aber nicht gerade lautlos an sein Opfer heranpirscht, plustert er sich auf wie der Hahn im Hof. Besonders beliebt bei Babyboomern und der Generation X. Im Meeting hängt er sich einarmig ans Flipchart, bei der abendlichen Prahlerei an sein geiles Auto und in der Mittagspause in den Türrahmen der Küche.

Der Trick heißt OBERFLÄCHENVERGRÖßERUNG

Ja so ist er. Abwechselnd Reviere und Territorien besetzen und verteidigen, um diese dann entspannt mit seinem angestammten Weibe nutzen, ist eine herrliche Angelegenheit für seinesgleichen. Das Naturgesetzt von Ausdehnung und Zusammenziehung scheint tief verankert. Letzteres allerdings nur wenn keiner zuschaut oder nach ausgiebigen Liebesspiel. Das Weiblein hält sich möglichst im Hintergrund und das ohne viel Widerrede und mit viel Freundlichkeit. Streiten außerhalb der eigenen Familie? Das kommt nicht gut an. Alle klar soweit?

Widerspruch

Generation WHY widerspricht jetzt sicherlich vehement und behauptet, ich spreche von der Ur-Zeit oder von der Zeit vor Beginn des 20 Jahrhunderts, also bevor das Recht der Frau aufs Studieren gesetzlich verankert wurde oder gar von der Nazizeit. In der Epoche wo die Frau massiv in die klassische Rollenverteilung zurückgedrängt wurde. Fehlanzeige. Ich spreche von heute.

Ein bekannter Philosoph hat einmal gesagt: Lernen können wir bis ins hohe Alter aber Verhaltensgewohnheiten sind ähnlich schwer wegzubekommen, wie Baumharz von den Händen. Und so werden Verhaltensgewohnheiten, vor allem die der Körpersprache, von Generation Beharrt zur Generation Unbehaart, über unser genetisches und gesellschaftliches Erbe weitergegeben.

Unverwunderlich

Sie steht im Stand-und Spielbein, also labil im Meeting herum, sie sitzt in wichtigen Gesprächen schmal und verdreht auf ihrem Stuhl, sie macht kleine Schritte und noch kleinere, wenn sie einen kurzen Rock anhat oder auf hohen Schuhen zu einem Termin eilt. Sie gestikuliert mit den Händen aber behält ihren Oberarm dabei züchtig am Oberkörper. Sie blickt beim kichern, wie Jan Josef Liefers oder ein sechsjähriges Mädchen mit Lollysucht (Hundeblick).

Wir sollten uns nicht einbilden, dass es im Geschäftsleben heute ausschließlich um Fachkompetenz geht. Es geht auch um Macht, Territorien und Revierverhalten. Die Devise kann also nicht heißen, mach dich klein und warte ab bis jemand deine Kompetenz entdeckt. Sie heißt OBERFLÄCHENVERGRÖßERUNG.

Und so halte ich es mit Frank Underwood in House of Cards: „Kompetenz ist ein seltener Vogel und in diesen Wäldern immer gerne gesehen“.

Mein Tipp an alle Frauen und Y Männer

Sei kompetent und gleichermaßen körpersprachlich präsent. Und denk an den Halo-Effekt!

By | 2017-04-20T15:46:21+00:00 Oktober 28th, 2015|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Körpersprache des Mannes – Machtvoll, territorial und revierverliebt

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