Kontrollfreak oder Planer – Eine Weihnachtsreise

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Sein Lieblingslied an Weihnachten ist Stiille Naacht, heiilige Naacht.

Das der „blaue Type“ die Ruhe liebt (DISG Modell), bemerken wir nicht nur an seiner stillen und zurückhaltenden Art, sondern auch an seinem Bedürfnis, alleine vor sich hin zu sinnieren. Ob auf dem Jakobsweg oder beim Skiwandern in Tirol. Was er nicht mag: Honks auf Skipisten, die laut rumjohlen und mindestens einen Jagertee zu viel intus haben.Reisen wie auch alles andere, muss bei ihm detailliert und frühzeitig geplant werden (Zwang Neigung). Sehr zeitig werden also diverse Listen geschrieben. Eine für die Route, eine für die Kleidung und eine für die zugehörige Literatur. Falls sein neues Navigationsgerät nicht funktioniert, liegen auch die Straßenkarten bereit. Immer mit dem schlimmsten rechnen! Eine Einstellung die zu ihm gehört wie Doping zum Skisport. Immer mit dem schlimmsten rechnen, hat sich auch an Weihnachten bewährt. Die gruseligsten Geschenke landen im Keller. Sie werden nicht verkauft. Das wäre äußerst unhöflich und so findet sich im Keller eine stattliche Sammlung aus säuberlich beschrifteten Weihnachtsgeschenken (Name und Jahr).

Seine Körpersprache

Sie drückt genau diese Verhaltensvorlieben aus. Seine Bewegungsdynamik ist als unauffällig und ruhig zu bezeichnen. Seine Arme sind eng am Körper und seine Schrittgröße ist eher klein. Manches Mal sind seine Fußspitzen leicht nach innen gestellt. Der Oberkörper ist aufrecht und wirkt ein wenig steif. Er hinterlässt eine stille und kaum wahrnehmbare Wirkung. Neben einem „roten Typen“ (D für dominant von DISG) wird er unsichtbar. Sein Kopf hat eine natürliche Neigung nach hinten, was ihm eine skeptische Wirkung verleiht. Distanzzonen sollten bei ihm immer etwas größer sein als bei seinen drei Kollegen (die DIS vom DISG), da ihm zu viel Nähe unangenehm ist. Und noch etwas ganz Wichtiges: Er mag keine Tatschitatschis. Also auf keinen Fall anfassen.

 

Seine stillen Leidenschaften

Am Abreiseabend sitzt er aufrecht und schmallippig am Abendbrottisch und sortiert seine Gedanken eben so akkurat wie das Essen auf seinem Teller. Und so liegen die Erbsen korrekt getrennt von den Kartoffeln und der Frikadelle. Wer genau hinschaut erkennt eine wabernde Musterstruktur. Vor der Einnahme seiner Mahlzeit (er isst nur um zu überleben), werden die quadratischen und abwaschbaren Tischsets auf Kante zum Tisch korrigiert. Dann wischt er mit geschlossenen Fingern Brotkrumen vom Tisch die sich bereits beim Frühstück an seinen Platz verirrten. Er kann sich ja nicht um alles kümmern. Würde er aber gerne, denn er ist ein Kontrollfreak. Controlling, Finanzwesen, QM und Excel Tabellen sind seine Leidenschaften. Hier erhält er klare Ansagen ohne Widerrede, was ihm Sicherheit vermittelt. Typisch Menschliches ist ihm vor allem im Berufsleben fremd. Zu emotional und dadurch schlecht einschätzbar.

 

Erwarte nicht von ihm was er nicht hat

Die „blauen Typen“ (G wie Gewissenhaft) geben uns Sicherheit und Ordnung. Durch sie erhalten wir Orientierung, Struktur und Klarheit. Willst du allerdings spontan einen Kurztrip nach Rom machen, sei nicht böse wenn Du alleine fahren musst. Das wäre ihm zu risikofreudig, was er einfach nicht ist und auch nicht wird. Und: Rom ist ihm zu laut!

 

Weitere Informationen unter:

http://nadine-kmoth.de/koerperrhetorik-fuer-performer/

By | 2015-10-28T11:45:47+00:00 Oktober 28th, 2015|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Kontrollfreak oder Planer – Eine Weihnachtsreise

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