Kuriositäten der Körpersprache

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Zeig mir wie du schläfst und ich sag dir wie du kommunizierst

Merde! Mitten in der Nacht aufs Klo tapsen ist wirklich das Letzte was der Mensch braucht. Die Nacht ist zum Ausruhen da und fertig. Ab jetzt ist Beckenbodengymnastik angesagt und nach 18:00 Uhr wird nichts mehr getrunken. Zugegeben, es gibt interessantere Themen als nächtliche Ausflüge zum Klo aber was passiert eigentlich davor und danach? Wir schlafen.

Und wie bettest du dich? Welche grafischen Muster oder Tierchen bevölkern deine Bettbezüge, teilst du dir eine Bettdecke mit deinem Partner und bevorzugst du ein großes und helles Schlafzimmer oder ein gemütliches Kämmerlein?

Der Fötus – Schläfer

Er rollt sich wie ein Fötus seitlich ein und nicht selten bewachen Plüschtiere seinen Schlaf. Der Raum in dem er schläft ist klein und traditionell wie auch gemütlich eingerichtet. Das Fenster ist Jahr ein Jahr aus geöffnet, sodass immer ausreichend Frischluft im Zimmer vorhanden ist. Er schläft gerne in Löffelstellung mit seinem Partner oder seiner Katze und seine Double XXL Bettdecke hat Blümchenmuster und verspielte LSD Grafiken. Er schläft gute 10 Stunden pro Nacht und liebt es morgens im Bett zu frühstücken. Gerne steht er ohne einen Wecker auf. Er legt Wert auf ein vertrautes miteinander und möchte mit seinem Partner alt und runzelig werden.

Der Rückenschläfer

Er liegt im Bett wie erschlagen und würde man nicht sehen wie er atmet könnte man denken der ist tot. Entspanntes Vertrauen. Seine Balkontür steht nachts offen, denn sich vor Einbrechern ängstigen, wäre das Letzte was ihm einfallen würde. Der Raum ist pompös und wertvoll eingerichtet und seine Spiegel sind vergoldet. Er schläft 8 Stunden pro Nacht und entspannt sich beim schlafen optimal. Beim Weckerklingeln besinnt er sich kurz und steht dann beherzt und energiegeladen auf. Er ist ein mutiger Kommunikator, mit dem es auch mal lauthals durchgeht, und scheint mehr an Erfolgen als an anderen Menschen interessiert zu sein. Es sei denn er flirtet. Jagen ist definitiv cooler als Hüten.

Der Bauchschläfer

Er liegt bevorzugt auf dem Bauch bzw. in der stabilen Seitenlage. Sein Schlafzimmer ist penibel aufgeräumt und nur die nötigsten Dinge stehen darin herum. Nix Accessoires und nix Plüsch. Er hat gerne seine Ruhe beim Schlafen und schläft somit immer nach hinten zum Hof raus. Er bevorzugt zwei einzelne Betten, die sich je nach Partnersituation und geistiger Verfassung zueinander bzw.  auseinander schieben lassen. Ordentlichkeit und Reinlichkeit stehen bei ihm an oberster Stelle. Seine Bettbezüge sind einfarbig und in weiß oder grau gehalten. Seine Einrichtung ist minimalistisch und in sachlichem Stil. Er legt besonderen Wert auf Individualität und liebt es alleine bzw. mit einem gewissen Abstand zu seinem Partner zu schlafen bzw. zu leben.

Der wilde Schläfer

Er bevorzugt es prinzipiell wach zu bleiben, denn schlafen kann er auch noch wenn er Tod ist. Er geht gerne spät zu Bett und wälzt sich Nachts im Bett herum, um gelegentlich aufzustehen und sich Notizen zu machen, seine Träume aufzuschreiben oder ein Glas Wasser zu trinken. Er liebt das kreative Chaos und überhaupt liebt er alles was sich bewegt und in Bewegung ist. Er hat ein ausgeprägtes Paarungsverhalten, welches nicht von langfristiger Natur geprägt ist. Seine Kommunikation kann man getrost als wechselhaft, flexibel und innovativ bezeichnen und ist somit nichts für Gewohnheitsmenschen. Er freut sich generell über neue Bekanntschaften schließt überall Freundschaften. Aber nicht für lang.

So oder so ähnlich.

Weiterführende Literatur: Eine Geste sagt mehr als 1000 Worte link

 

By | 2017-04-20T15:46:20+00:00 August 11th, 2016|Allgemein|0 Comments

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