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Die Wahrheit über Brunos Auftritt

Die Überschrift könnte auch heißen: Von einem Halb-Italiener der auszog, sich seine Gesten abzutrainieren. Als die Tür zum Pressesaal aufgeht kommt ein stiller Bruno Labbadia in den Pressesaal des HSV. Und tatsächlich war das erste was wir von ihm sahen sein gebeugter Rücken – oder wollte er den Journalisten seinen Allerwertesten zeigen?

Er reißt sich zusammen

Statt den Journalisten offen und kämpferisch gegenüber zu treten, hat er sich entweder geschämt oder musste sich zusammenreißen. Aufgrund aller Indizien und Fakten die wir von Ihm sehen konnten, vermute ich das Letztere. Nicht nur, dass er einen zurückhaltenden Gang hatte, sondern alles an Ihm war zurückgefahren. Keine Handgesten, die ja bekanntlich fürs Handeln per se stehen und vor allem für den Ausdruck von Emotionen. Handgesten unterstützen das gesprochene Wort und drücken die begleitenden Emotionen aus. Stattdessen hält sich Labbadia am Emirates Fähnchen fest. Festhalten statt Fliegen?

Wozu nur?

Was muss Ihn das für Energie gekostet haben: Als Halbitaliener keine Gesten zu machen und somit keine Emotionen zu zeigen. Hätte er sollen? Nein, Dann wäre es eine Wutrede geworden, so wie in Stuttgart 2012 und die sehen bei ihm anders aus. Was könnte also der Zweck sein, sich so dermaßen zurückzuhalten. Die Mannschaft! Mehrmals erwähnte er den Schutz der Mannschaft, vor der Presselawine. Immer wieder schaut er bei diesem Wort nach unten, was auf einen mitfühlenden Gedanken hinweist. Er will seine Mannschaft vor weiteren Diskursen schützen, damit sie sich voll und ganz auf das Bayernspiel konzentrieren kann.

3 Tage später

Dieses Spiel bedeutete nicht Bruno Labbadias aller, allerletzte Chance in Hamburg. Er wußte bereits am Donnerstag, dass er beurlaubt werden würde. Seine blockierte Körpersprache war also kein Wunder und drückte nur das aus, was er bereits wusste: In Hamburg sagt man Tschüss!

 

 

 

 

 

By | 2016-09-26T08:37:29+00:00 September 23rd, 2016|Allgemein|0 Comments

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