Stress lass nach – So nutzen wir das Körpersprache Wissen

Home/Allgemein/Stress lass nach – So nutzen wir das Körpersprache Wissen

Insgeheim wussten wir es bereits: Der Körper besitzt, ähnlich unserer Haushaltsgeräte, eine eingebaute Sollbruchstelle. Wirtschaftlich nennt man das eine geplante Obsoleszenz. Körperlich könnten wir es auch eine Macke im System nennen oder auch eine Anlage zum Krankwerden. In diesem Fall durch Stress.

Jeder von uns kennt den Zustand, wenn das Körpersystem blockiert, weil es zu viel auf einmal verarbeiten muss oder weil wir uns unfreiwillig in eine schwierige Situation begeben haben. Typische Situationen sind Raubbau durch Schlafmangel (Mütter), zu viele Aufgaben und Ansprüche auf einmal (Mütter) und seelischer Stress durch Konflikte (Mütter). Das alles und noch viel mehr staut sich in uns auf und macht längerfristig krank. Natürlich nicht nur Mütter. Wie gut, dass die stressfreie Sommerzeit naht, in der wir über alles mal in Ruhe nachdenken können. Wird es Zeit für einen neuen Job oder neuen Partner?

Körpersprache zeigt unsere innere Haltung und Verfassung

Die stille und doch permanent quasselnde, seufzende oder jammernde Körpersprache, offenbart Stress wie kaum etwas und legt ihn frei, sodass er sichtbar wird.

Der erste und wichtigste Stepp um Stress herunterzufahren ist unseren Stress überhaupt erst einmal zu bemerken. Das funktioniert am besten, indem wir unsere eigene Körpersprache anschauen, um unserem persönlichen Stress- Armageddon auf die Schliche zu kommen.

Der eine reißt die Augen auf, der nächste wird steif wie ein Brett und wiederum der nächste mutiert zur Banane. Weitere typische Zeichen sind: Öfter gegen etwas stoßen (blaue Flecke), Papier, Stifte oder Gläser fallenlassen bzw. umstoßen, diverse Übersprunghandlungen bspw. an den Hals in die Drosselgrube fassen, klopfende Finger oder Füße, vermehrtes Augenzwinkern, wiederholter Griff an den eigenen Nacken, flache Atmung oder nächtliche Unruhe. Laut Joe Navarro unserem FBI Agenten vom Dienst, kann ein Mensch im Stress bspw. nicht Arme und Beine überkreuzen, weil er sich in einer Art Habachtstellung befindet.

Unser Körper zeigt uns also Körpersignale an, welche uns deutlich vor Augen führen, dass wir in Alarmbereitschaft sind. Vielleicht können wir nicht immer die Ursache oder die Auslöser beseitigen, was optimal wäre aber wir können den Umgang damit verbessern, was suboptimal ist, aber besser als gar nichts.

Erst wenn wir also Stressverhalten bemerken, stehen uns Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung. So unterschiedlich die Symptome sind, so verschieden sind auch die Maßnahmen. Das Netz ist voll von Tipps und so findet man von Yoga über Achtsamkeit bis Auszeitnehmen wirklich alles was hilft, vor allem den Frauen.

Weibliche versus männlicher Stressbewältigung

US -amerikanische Wissenschaftlerinnen haben herausgefunden, dass den meisten Frauen, die eher passiven Bewusstseinstipps nachweislich helfen um ihren Stress zu reduzieren, allerdings nicht den Männern. Diese reagieren auf Stress eher aktiv. Ihnen hilft es wenn sie Erfolge feiern, was einhergeht mit Prestigegewinn, Autonomie und wirtschaftlichem Gewinn. Herzliche Grüße vom Reptiliengehirn (Keule, Claim, Lagerfeuer).

Wer durch Stress bereits typische Folgeerkrankungen wie Diabetes und andere schwerwiegende Krankheiten beheimatet, hat bis Dato möglicherweise weggeschaut und seine Körpersprache erfolgreich ignoriert.

Mein Tipp

Körperwissen nutzen oder ein Termin beim Arzt vereinbaren.

 

 

By | 2017-10-23T12:10:43+00:00 Juli 21st, 2017|Allgemein|0 Comments

About the Author: