Zu schön um blöd zu sein und wie du im Wettbewerb punkten kannst

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Studien geben uns Orientierung und bestätigen unsere Meinung. Gelegentlich verwirren sie uns allerdings mehr als dass sie uns weiterbringen.
Schadet Schönheit nun oder beflügelt sie unsere Karriere, das ist hier die Frage.

Ja was denn jetzt
Zu schön um gut zu sein zu schön um blöd zu sein?
Zum Nutzen von Schönheit gibt es so widersprüchliche Studien wie es Meinungen zur Schönheit selbst gibt.
Nach reichlicher Recherche und viel Erfahrung behaupte ich, dass sie uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch weiterbringt. Mit kleinen Ausreißern: Aus einer Studie der Ludwig – Maximilians Universität wurde bspw. deutlich, dass uns gutes Aussehen in einem Bewerbungsgespräch schadet, zumindest dann wenn die Personaler und der Bewerber das gleiche Geschlecht haben und vor allem wenn beide weiblich sind. Nur 11,7 % der weiblichen Personalverantwortlichen entscheiden sich für ihre eigenen Geschlechtsgenossinnen, wenn die Bewerberin attraktiv rüberkommt. Unter welchem Stein wohnen die denn. Auf der anderen Seite gibt es diverse Studien, dass schöne Menschen mehr Gehalt bekommen und sich freier ihre Positionen im Job auswählen können.

Voll menschlich
Und warum zählt im Normalfall Schönheit mehr als Wissen? Das Gehirn vereinfacht. Je mehr es in einem Kommunikationsprozess zu bedenken gibt und je komplexer die Erscheinung wirkt, desto mehr Stereotypenbildung sprich Schubladen werden genutzt. Dann erhalten nämlich äußere Reize eine größere Bedeutung als eigentlich fair wäre, denn schließlich sollte ja die Kompetenz zählen.

Wer ist die/der Schönste im ganzen Land?
Für Thukydides, griechischer Flottenkommandant der Antike existierten keine Gütesiegel, denn für ihn galt: Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Irgendwie schon… Und doch: Die wirkungsvollsten Indizien für eine schöne und attraktive Ausstrahlung sind eine aufrechte Körperhaltung in Kombination mit einem Lächeln. Nur ein kleiner Kniff und auch die angeblich unschönen Menschen, werden plötzlich als attraktiv wahrgenommen. Laut Claudia Kleinert, dem Wetterfrosch vom Dienst existiert tatsächliche eine Charisma Formel (jüngste Bucherscheinung).

Körpersprache wirkt
Ein krummer Rücken ist nicht nur ungesund, sondern auch ein ästhetischer Makel.
Eine gute Übung für den aufrechten Gang ist das Balancieren auf Baumstämmen oder Mäuerchen, für das man sich automatisch aufrichtet, sagt Günter Lehmann, Leiter des Zentralverbands der Krankengymnasten. Und der muss es ja wissen. Um ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern, muss man ja normalerweise nicht anderes tun als an etwas Schönes zu denken. Was im Prinzip einfach ist.
Wer schön daher kommt, wirkt übrigens sympathisch. Sympathie ist die erste Eigenschaft welche in einer Begegnung bei anderen überprüft wird. An dieser Stelle hat unser evolutionäres Erbe mal wieder einen flotten Trick parat: Der Ersteindruck wird in weniger als einer drittel Sekunde überprüft. Sympathie und Antipathie ist also das allererste was aufploppt. Wer sympathisch wirkt ist ein Freund und kein Feind und dem kann man vertrauen. Ein Grund mehr etwas dafür zu tun.

Mein Tipp
Wenn Ihr vom gleichen Geschlechts wie der Personalverantwortliche seid, dann macht euch unschön, also einen krummen Rücken und eine verdrießliche Miene. Solange die Situation allerdings noch so ist wie oben beschrieben, sollten wir in allen anderen Situationen unsere Körpersprache einsetzen und nutzen um schön und attraktiv zu wirken.

Dein Geschenk
Und weil ich ein riesengroßes Herz habe und Weinachten vor der Tür steht, möchte ich dir am 24. Dezember 2016 ein Tagesseminar in 2017 fast schenken, weil geschenkt ja nichts wert ist. Am Samstag den 1. April 2017 erhältst du also haufenweise Tipps und Kniffe, um schön und attraktiv zu wirken. Unser gemeinsame Zielrichtung: Zu schön um blöd zu sein.

By | 2016-12-06T13:57:09+00:00 Dezember 6th, 2016|Allgemein|0 Comments

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