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Geborgenheit – Berührung durch Körpersprache

Zarte Frühchen haben bessere Überlebenschance, wenn sie ihr Leben mit der Känguru Methodik, also ´von ihren Eltern am Körper getragen` starten. Dahinter steckt eines von vielen Grundbedürfnissen der Menschen, nämlich nach Geborgenheit.

Auch Erwachsene haben ein Bedürfnis nach der tragenden Funktion dieser Geborgenheit. Denn sie vermittelt uns existentielle Sicherheit. Sie besteht aus einem Mix aus Wärme, Schutz, Akzeptanz und vor allem durch Berührung unsere Körpersprache. Laut Studien fühlen sich Menschen, die sich in einer Gruppe oder einer Partnerschaft geborgen fühlen, zufriedener und scheinen sogar weniger krankheitsanfällig zu sein.

Hormone – Kapitäne unserer Gefühle

Interessant ist auch, dass Berührungen Stresshormone im Blut absenken und Spannungen lösen können. Das Kellner/ innen durch Berührung ihrer Gäste mehr Vertrauen und daher mehr Geborgenheit aufbauen als ihre distanzierten Kollegen, ist allgemein bekannt.  Die Haut sendet diese Tastsignale an das Gehirn weiter, wodurch diverse Glückshormone ausgeschüttet werden.

Eine Flut von Ratgebern suggeriert uns momentan allerdings das Gegenteil von alldem. Das wir nämlich wunderbar alleine leben können, Niemanden um uns herum und weder Berührungen an Hand, Körper oder Wange, noch Nähe anderer Menschen, benötigen.

Sind Beziehungen zu anderen also überbewertet?

Unser Bauplan sieht das Alleinsein zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor. Noch brauchen wir Beziehungen zu anderen Menschen, denn dieses Gefühl ist uralt und lässt sich nicht so schnell aus der Evolutionsgeschichte verdrängen. Die moderne „Hausmagd“ Alexa, leistet sicherlich gute Dienste aber eine Umarmung ersetzt sie noch nicht.

Wir Menschen brauchen Beziehungen mit Nähe und wenn’s irgendwie geht, mit Tiefe und mit einer großen Portion Berührung. Und dabei ist es gleichgültig, ob wir im Kloster oder in einer Partnerschaft miteinander leben. Die Krux daran: Beziehungen müssen wir kultivieren und das ist gar nicht so einfach.

Mein Tipp

Überprüfe Deine Körpersprache in Bezug auf regelmäßige Berührungen. Wenn Du wenig bis keine Berührungen mehr erlebst, sind in meinen nächsten Blogbeiträgen, sicherlich ein paar Tipps für Dich dabei, um zumindest Deine Beziehungen, Stück für Stück zu kultivieren. Spätestens, wenn das neue Buch zu diesem Thema erscheint, solltest Du etwas Hilfreiches für Dich finden.

Eine Tasse Tees, kann übrigens auch Wärme und somit zumindest kurzweilige Geborgenheit spenden. Einsame und ältere Menschen, gehen bspw. regelmäßig zum Friseur, Barbier zum Arzt oder zur Krankengymnastik. Rate mal, weshalb.

 

Von Published On: September 24th, 2019

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Nadine Kmoth
Coach für emotionale Kompetenz & nonverbale Performance

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