Die Methodik der Körperrhetorik©

Körpersprache ist eine Bildersprache und wirkt auf unser Unbewusstes entscheidend ein. Sie ist eng mit unseren Gefühlswahrnehmungen und Gefühlsäußerungen verknüpft. Sie ist unsere Muttersprache.

Stellen Sie sich eine Szene in einem Restaurant vor, die Sie durch eine große Glasfront betrachten. Sie nehmen einzelne Teile des Bildes wahr, die für Sie persönlich von Bedeutung sind. Ansonsten haben Sie ein Gesamtkunstwerk vor sich. Wenn Sie nun genau auf einen bestimmten Ausschnitt schauen – vielleicht ein Paar, das gerade ein Blind Date hat oder der Kellner, der gerade mit einer ganzen Garnison von Tellern in die Küche eilt –, können Sie auf die Feinheiten und kleinen Körpersignale sehr viel genauer eingehen, als wenn Sie das Gesamtbild betrachten. Der Gesamtkontext rückt für diesen Moment in den Hintergrund.

Stellen Sie sich jetzt das Gesamtbild eines Menschen vor: Das Erste, was Sie wahrnehmen, ist der Gesamteindruck. In der Körperrhetorik schauen wir uns jedoch einzelne Mosaiksteine auch separat an, damit wir den Ausdruck eines jeden der sieben von mir definierten Elemente einmal genau wahrnehmen, um es dann auf das Gesamtbild zu übertragen.

Körperrhetorik ist eine Methode, die ich 2004 entwickelt und patentiert lassen habe. Sie ist in sieben Elemente unterteilt und kann uns helfen, die eigene Körpersprache zu reflektieren, aber auch die unserer Mitmenschen zu lesen.

Sie unterstützt uns dabei, die Körpersprache noch bewusster bei uns, wie auch bei anderen wahrzunehmen und einzusetzen, um eine wertschätzende Beziehung und einen respektvollen Umgang mit anderen aufzubauen und zu pflegen.

Die 7 Elemente der Körperrhetorik

Wenn wir bspw. bei einer Begrüßung, unseren Arm lang und weit herausrecken, wirkt das distanziert. Dies allerdings nur, wenn weitere Signale der gleichen Färbung* hinzukommen.

Wenn wir bspw. kleine vorsichtige Schritte machen, wirkt das tendenziell unsicher und wenn ein weiteres Unsicherheitssignal, wie der Blick auf die eigenen Füße hinzukommt, können wir mit unserer Einschätzung relativ sicher sein.

Er kann etwas mehr bzw. etwas weniger als schulterbreit sein. Wenn wir also eher schmal stehen wirkt das zurückhaltend.

Sie geben Aufschluss über unser Territorialverhalten. Nehmen wir uns wenig Platz, in dem wir unsere Hände in den Schoß legen, wirkt dies devot.

Wenn wir unsere Gestik eng vor dem Oberkörper einsetzen, deutet dies auf eine gewisse Scheu hin, den eigenen Platz für sich zu beanspruchen. Das wirkt nicht selbstbewusst.

Wenn wir in einem Gespräch unseren Kopf eher nach hinten ziehen, so als wenn wir uns an eine Wand lehnen würden, wirkt das distanziert. Bei entsprechender Mimik skeptisch.

Bei ihnen können wir spezielle Signalketten wiederfinden.
Dieses Element verschafft uns eine schnelle Orientierung, über die maßgeblichen Persönlichkeitsanteile unserer Gesprächspartner oder unserer eigenen.
Einer von den vier Körpersprache Typ der zurückhaltende, wirkt durch die oben beschriebenen Signale, auf seine Mitmenschen ziemlich zurückhaltend.