Akzeptanz für junge Führungskräfte entsteht nicht erst im ersten Mitarbeitergespräch

Meine Weggefährten haben die Körpersprache als meine Expertise abgespeichert. Doch Körpersprache ist für mich nur ein Mittel zum Zweck: Führungskräfte sicher, authentisch und wirksam in ihrer Rolle aufzustellen.

Nach 30 Jahren Berufserfahrung habe ich viel erlebt und gelernt, was moderne Unternehmen brauchen, damit Führungskräfte ihre Aufgabe gut und sicher erfüllen können – und sich auf das konzentrieren, was sie am besten können: ihre eigentliche Arbeit.

Bei meiner jährlichen Klausur wurde mir noch einmal deutlich, was sich durch meine gesamte berufliche Laufbahn zieht: Meine Kunden waren und sind überwiegend Führungskräfte. Waren sie zu Beginn meiner Tätigkeit häufig älter als ich, sind sie heute deutlich jünger.

Das verändert auch die Anforderungen an Führung.

Was junge Führungskräfte heute wirklich brauchen

Klassische Führungsseminare sind eine gute Grundlage. Was dabei jedoch häufig zu kurz kommt, ist die persönliche Wirkung einer Führungskraft.

Denn Führung zeigt sich nicht nur darin, welche Entscheidungen getroffen werden oder welcher Führungsstil gewählt wird. Sie zeigt sich auch in:

  • Körpersprache und Haltung
  • Stimme und Rhetorik
  • Auftreten und Präsenz
  • Umgang mit Unsicherheit und inneren Blockaden
  • Motivation und mentaler Haltung
  • individuellen Verhaltensmustern
  • der Fähigkeit, klar zu kommunizieren und Grenzen zu setzen

Gerade für junge Führungskräfte ist diese persönliche Wirkung entscheidend. Denn Akzeptanz für junge Führungskräfte entsteht nicht allein durch die neue Position auf der Visitenkarte.

Akzeptanz beginnt vor dem ersten Wort

Genau hier setzt mein Angebot „Vom Kollegen zur Führungskraft“ an.

Denn ob ein Team seiner neuen, jungen Führungskraft vertraut, kann bereits beim ersten Schritt sichtbar werden – noch bevor ein erstes Wort gesprochen wurde.

Auch erfahrene Mitarbeitende beobachten sehr genau, ob eine junge Führungskraft Sicherheit, Klarheit und Souveränität ausstrahlt. Gleichzeitig können gerade diese erfahrenen Mitarbeitenden eine wichtige Unterstützung für die neue Führungskraft sein – wenn es gelingt, von Anfang an eine gute und respektvolle Zusammenarbeit aufzubauen.

Akzeptanz ist deshalb keine Einbahnstraße. Sie entsteht durch die Art, wie eine Führungskraft auftritt, kommuniziert, zuhört, Entscheidungen trifft und mit ihrem Team umgeht.

Authentisch führen, statt eine Rolle zu spielen

Mein Ziel ist deshalb nicht, Führungskräfte „aufgesetzt“ wirken zu lassen.

Im Gegenteil: Junge Führungskräfte sollen ihre eigene Persönlichkeit stärken, authentisch auftreten und die Akzeptanz gewinnen, die sie für ihre Führungsaufgabe benötigen.

Dabei verbinde ich Körpersprache mit rhetorischem Handwerkszeug und meinem erfahrenen Coaching-Blick auf individuelle Verhaltensmuster.

Denn manchmal wissen Führungskräfte durchaus, was sie tun sollten – schaffen es aber im entscheidenden Moment nicht, es umzusetzen.

Warum gebe ich bei bestimmten Menschen immer wieder nach?

Warum fällt mir das Delegieren schwer?

Warum setze ich mich bei manchen Mitarbeitenden nicht konsequent durch?

Und warum verhalte ich mich in bestimmten Situationen anders, als ich es eigentlich möchte?

Genau dort beginnt für mich wirksame Führungskräfteentwicklung.

Coaching übrigens biete ich bereits an, seit einer Zeit, als Interessierte noch dachten, ich würde eine Fußballmannschaft trainieren. 😉

Kein klassisches Inhouse-Seminar

„Vom Kollegen zur Führungskraft“ ist bewusst kein klassisches Seminar, sondern ein praxisorientierter Workshop mit Coaching-Charakter. Wir treffen uns für die individuellen Ziel Formulierung kurz vorher und ebenfalls im Nachhinein für die Vertiefung, Erinnerung und zur Reflektion per Teams/Zoom.

In einer kleinen Gruppe von maximal 8 Teilnehmenden beschäftigen wir uns 1 1/2 Tage intensiv mit der Frage:

Wie werde ich als Führungskraft akzeptiert – ohne mich zu verbiegen?

Dabei geht es nicht um einen bestimmten Führungsstil. Es geht darum, die eigene Führungspersönlichkeit zu entwickeln und in unterschiedlichen Situationen handlungsfähig zu bleiben.

Denn eine junge Führungskraft muss sich im Alltag immer wieder neu bewähren:

  • im ersten Teammeeting
  • im Gespräch mit erfahrenen Mitarbeitenden
  • bei Präsentationen
  • bei schwierigen Mitarbeitergesprächen
  • beim Delegieren
  • beim Setzen von Grenzen
  • bei Konflikten
  • und bei Entscheidungen, die nicht allen gefallen

Akzeptanz für junge Führungskräfte entsteht nicht einmalig. Sie wird im täglichen Führungsverhalten immer wieder neu aufgebaut.

Vom Kollegen zur Führungskraft: Führung beginnt mit Wirkung

Der Schritt vom Kollegen zur Führungskraft ist eine besondere Herausforderung.

Plötzlich verändert sich die eigene Rolle. Aus Kolleginnen und Kollegen werden Mitarbeitende. Beziehungen müssen neu definiert werden. Gleichzeitig soll die Führungskraft authentisch bleiben und darf sich nicht hinter einer künstlichen Führungsrolle verstecken.

Genau dabei unterstütze ich junge Führungskräfte.

Mit Körperrhetorik©, rhetorischem Handwerkszeug und einem erfahrenen Coaching-Blick verbinde ich das, was für mich zusammengehört: Auftreten, Kommunikation, innere Haltung und Führung.

Denn Führung beginnt nicht erst mit der ersten Entscheidung.

Führung beginnt mit der Wirkung, die wir erzeugen.

Du suchst eine Ergänzung zu klassischen Führungsseminaren?

Wenn du in deinem Unternehmen junge Führungskräfte hast, für die „Vom Kollegen zur Führungskraft“ eine sinnvolle Ergänzung zu klassischen Führungsseminaren sein könnte, lass uns gerne darüber sprechen.

Ich freue mich über deine Mail oder deinen Anruf.

Nadine Kmoth
EMC Coaching
Expertin für Körpersprache und Führungskommunikation
Entwicklerin der Körperrhetorik©