Introvertiert? 3 Gründe, weshalb ich dir empfehle, deine Kamera in Videokonferenzen trotzdem anzumachen NADINE BLOG BLOG

Introvertiert? 3 Gründe, weshalb ich dir empfehle, deine Kamera in Videokonferenzen trotzdem anzumachen

Immer häufiger werden virtuelle Meetings gesichtslos, also ohne Kamera durchgeführt, denn die Verlockungen sind extrem groß. Und doch hat es Vorteile, die Kamera anzustellen, zumindest wenn du bspw. als Führungskraft, andere für dich und deine Ideen gewinnen möchtest.

Ein morgendliches virtuelles Meeting mit Kamera, stellt uns vor so manche Herausforderung: Widerspenstige Haare, ideenlos was das Outfit betrifft,  Zoom-Fatigue, fehlende Kamera, komplizierte oder schlechte Verbindungsmöglichkeiten, die Aussicht auf dringliche Nebentätigkeiten oder auch die innere Überzeugung, dass eigene Konterfei gehöre lieber versteckt, als der digitalen Welt präsentiert, sind nur einige Gründe die Kamera auszulassen.
Das alles ist absolut verständlich und nachvollziehbar, vor allem wenn du dich als introvertierten und zurückhaltenden Menschen bezeichnen würdest.
Was ist also der Mehrwert, deine Kamera in virtuellen Meetings anzustellen?

Erstens
Wir Menschen sind Augen-Tiere und das schon seit der Steinzeit. Ist die Kamera aus, fehlt den anderen der wichtigste Sinn, um Informationen umfassend aufzunehmen. Das Riechen und das Schmecken fällt digital bereits weg, das Anfassen sowieso und so bleibt nur noch ein einziger Sinn, nämlich der Hör-Sinn übrig. Das ist eindeutig zu wenig, um andere für seine Sache zu gewinnen, denn auch deine digitale Körpersprache Performance, sollte möglichst wirkungsvoll sein, wenn du dich authentisch und überzeugend präsentieren möchtest.

Zweitens
Um Stress, Wiederstände oder Probleme bei anderen wahrzunehmen, benötigen wir nicht nur Sprache und Stimme, sondern vor allem diverse Körpersprache Signale, wie bspw. ein kritischer Blick über die Mimik oder eine abwehrende Gestik.  Zur Erinnerung: 80%  der Entscheidungen und Reaktionen deiner Gesprächspartner hängen von deiner Körpersprache ab.

Wenn also du nicht alle fatalen Performance-Fehler auf einmal begehst, gewinnst du mit der Kamera mehr als du verlierst.

Drittens
Die stark reduzierte Zwischenmenschlichkeit, welche wir alle wie die Luft zum atmen benötigen, hat in den vergangenen 2 Jahren noch zu wenig Wege gefunden, um sich digital auszuleben. Das Erlebnis „Videokamera“bringt zumindest das Gefühl von einem WIR zurück, denn Körpersprache drückt Emotionen aus, welches die Basis jeglicher Form der Zwischenmenschlichkeit darstellt, egal ob du im Qualitätsmanagement oder in der Personalabteilung tätig bist.

Mein Tipp

Sei nicht so streng mit dir und zeige dich so wie du bist, denn etwas anderes hast du nicht. Das wirkt authentisch, und Authentizität ist die wichtigste Sache, um Vertrauen aufzubauen.

Interesse an weiteren Tipps für deine digitale Performance?
Hier ist der Link dafür: nadine-kmoth.de/webinare/

Von Published On: Dezember 9th, 2021

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Über mich

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Nadine Kmoth
Coach für emotionale Kompetenz & nonverbale Performance

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